1 Mord für 2
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Inhalt:
Der arbeitslose Schauspieler Milo Tindle (Jude Law) sucht den reichen Schriftsteller Andrew Wyke (Michael Caine) auf seinem modern eingerichteten, einer Festung gleichenden und mit allen technischen Schikanen ausgestatteten Landsitz auf. Grund dafür ist die Bitte an Wyke, der Scheidung von seiner Noch-Ehefrau zuzustimmen, die inzwischen die neue Geliebte von Tindle ist. Wyke zeigt sich unerwartet verständnisvoll und bietet Tindle obendrein einen Deal an. Er soll Wykes Juwelen aus dem Safe stehlen und so die Versicherung betrügen. Als Gegenleistung erhält Milo Wykes Einwilligung zur Scheidung und die gestohlenen Juwelen, um seiner Geliebten das Luxusleben zu bieten, welches sie bei Wyke gewohnt war. Trotz Tindles natürlichem Misstrauens gegenüber Wyke und der offensichtlichen Falle, tappt Tindle schnurstraks hinein. Es entsteht ein Kampf um Leben und Tod.
Kritik:
„1 Mord für 2“ ist eine Neuauflage des 1972 gedrehten „Mord mit kleinen Fehlern“ von Joseph L. Mankiewicz. Beide Filme basieren auf dem Theaterstück „Sleuth“ von Anthony Shaffer aus dem Jahr 1971 und diese Herkunft kann der Film nicht verleugnen. Die einzigen Charaktere die man sieht sind Tindle und Wyke und die einzige Kulisse ist das HighTech-Haus doch dies ist keinesfalls ein Kritikpunkt. Der Film lebt nicht von Specialeffects sondern von seinen spannend inszenierten Dialogen und er besinnt sich auf das Wesentliche: das Schauspielern. Und das können Michael Caine und Jude Law bekanntermaßen hervorragend.
Punkte: 7 von 10 mögl. Punkten
Autor: David Habermann