Alpha Dog
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Inhalt:
"Alpha Dog“ bedeutet frei übersetzt Leithund. Mit dieser Bezeichnung ist ein Mensch gemeint, der eine Gruppe anderer Menschen befehligen kann. Ein Leittier hat die Aufgabe seine Herde zu führen und die Mitglieder der Herde fügen sich dieser Leitung. Leithund Johnny - wunderbar gespielt von Emile Hirsch - verdient eine Menge Geld mit allerlei illegaler Geschäfte, die von seiner Herde erledigt werden. Der Vergleich zu einem Tier liegt in Johnnys Fall sehr nahe, da es diesen Menschen tatsächlich gegeben hat und seine Handlungen die Menschen zum Kopfschütteln anregen. Dieser reale Mensch ist sogar in einer anderen hinsicht der ranghöchste, denn er war die jüngste Person auf der Most-Wanted Liste des FBI. Um diese Leistung zu vollbringen hat er seine Herde genutzt und fühlte sich so vor der Macht des Gesetzes sicher. Doch wer kaltblütig Menschen umbringen lässt um seine eigene Sicherheit zu wahren muss irgendwann dafür bezahlen...
Kritik:
Wenn man sich „Alpha Dog“ ansieht versteht man, dass die Person auf der die Story basiert die Veröffentlichung des Films verhindern wollte. Denn der Zuschauer schafft es in keiner Weise eine Sympathie zu diesem Menschen aufzubauen, ganz im Gegenteil. Am liebsten würde man ihn selbst ins Gefängnis sperren. Er lies den unschuldigen Bruder seines Feindes töten und das eigentlich vollkommen grundlos. Man kann nur hoffen, dass sich die Jury des Prozesses doch von diesem Film beeinflussen lässt, denn wenn man die Taten in bewegten Bildern sieht kann man einen ansatzweise angemessenen Hass zu diesem Unmenschen aufbauen. Der Film ist brillant - ein wahres Paradebeispiel für den Aufbau von Sympathien und Antipathien. Neben Emile Hirsch spielt Anton Yelchin die Rolle des unschuldigen Opfers perfekt. Er fesselt den Zuschauer an seine Rolle und lässt ihn vor allem zum Ende hin regelrecht seine eigene Angst mitfühlen. Ein wirklich sehenswertes Werk.
Punkte: 10 von 10 mögl. Punkten
Autor: Daniel Fürg