Apocalypto
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Inhalt:
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts lebt Jaguar Paw (Rudy Youngblood) mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Mittelamerika.
Seine Frau ist mit seinem zweiten Kind schwanger und alles scheint friedlich. Bis das Dorf plötzlich von einer Gruppe feindlicher Krieger überfallen wird. Jaguar Paw schafft es seine Familie in einer Höhle zu verstecken doch er selbst wird zusammen mit den anderen Überlebenden von den Kriegern in eine große Maya-Stadt verschleppt. Dort sollen sie, bei einer feierlichen Zeremonie, an die Götter geopfert werden. Doch als man gerade dabei ist einen nach dem anderen zu opfern verdunkelt sich die Sonne. Man stoppt die Zeremonie sofort da man denkt, dass die Götter worden sind. Jaguar Paw kann fliehen, wird aber von seinen Feinden quer durch den Dschungel verfolgt.
Kritik:
Mel Gibson scheint eine Vorliebe für alte Kulturen und Geschichten zu haben. Nach „Die Passion Christi“ verfilmt er nun eine ganze Kultur und bringt diese gekonnt auf die Leinwand. Er erzählt die Geschichte aus der Sicht eines Dorfbewohners der verschleppt wird und schließlich fliehen kann. Diese Perspektive ermöglicht einen ganz besonderen Einblick in die Kultur und die Lebensweise der Maya. Um das Ganze noch authentischer zu machen hat Gibson den Film in der Sprache der Maya gefilmt. Dieser Film wird auch nicht synchronisiert werden. Er wird mit Untertiteln in die Kinos kommen. Das mag zwar ersteinmal abschreckend klingen, doch wenn man dann den Film sieht versteht man warum es so besser ist. Sehr beeindruckend sind die Bilder des Films. Man hat es hier geschafft die wahre Umgebung der Maya einzufangen. Ein weiterer Pluspunkt ist die unbekannte, aber dennoch sehr gute, Besetzung des Films. Da man keine bekannten Gesichter sieht hat man nicht das Gefühl in einem Spielfilm zu sitzen. Leider fehlt es dem Film ein wenig an Handlung. Auch wenn die Verfolgungsjagd zeitweise recht spannend ist vermisst man eine echte Story dahinter. Natürlich gibt es eine Geschichte aber diese ist doch recht dürftig für einen Film der ganze 138 Minuten dauert. Dennoch ein wirklich interessanter Film für alle die sich zumindest ein wenig für andere Kulturen interessieren.
Punkte: 7 von 10 mögl. Punkten
Autor: Daniel Fürg