Die Wilden Hühner und die Liebe


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Inhalt:
Sprotte (Michelle von Treuberg), Melanie (Paula Riemann), Frieda (Lucie Hollmann), Wilma (Jette Hering) und Trude (Zsá Zsá Inci Bürkle) sind wieder zurück. „Die Wilden Hühner“ haben es dieses Mal mit einem ganz komischen, neuen Gefühl zu tun – der Liebe. Sie alle haben auf ihre ganz eigene Weise damit zu tun. Dieses neue Gefühl verfolgt sie regelrecht, denn auch in dem Theaterstück, an dem sie zurzeit alle mitwirken, geht es darum. Melanie wurde von ihrem Ex-Freund Willi (Vincent Redetzki) tief verletzt. Er hat sie wegen Nana, einem Mädchen das zwei Jahre älter ist als er, verlassen. Frieda pflegt derweil eine sehr komplizierte Wochenendbeziehung mit Maik (Jannis Niewöhner), den sie in den letzten Reiterferien kennen lernte und Trude träumt von Ricky, einem Jungen aus der Parallelklasse. Sprotte ist immer noch mit Fred zusammen. Bei den beiden läuft eigentlich alles perfekt, wenn Sprotte nicht immer so schnell eifersüchtig werden würde. Das Oberhuhn muss aber auch noch mit den Problemen ihrer Mutter Sybille (Veronica Ferres) fertig werden. Sie möchte Thorben Mossmann, einen Fahrlehrer und Besserwisser, heiraten. Doch dann taucht plötzlich Sprottes Vater Christian1 (Thomas Kretschmann) wieder auf. Durch diesen unerwarteten Besuch werden Sybilles Gefühle ganz schön in Unruhe versetzt. Und dann ist da natürlich auch noch Wilma. Sie pflegt die komplizierteste Beziehung von allen. Dabei müssen die Hühner feststellen, dass Liebe nicht immer etwas mit Jungs zu tun haben muss. Schließlich droht sogar die Bande zu zerbrechen. Doch am Ende halten alle wieder zusammen.

Kritik:
Dieser Film ist eine wahre Ode an die Freundschaft, an das Gefühl immer jemanden zu haben dem man vertrauen kann, jemand der zu einem hält. Der erste Teil der „Wilden Hühner“ war ein voller Erfolg und da verwundert es kaum wenn nun der zweite kommt. Autorin Cornelia Funke versteht es wunderbar klassische Kinder-/ Jugendgeschichten zu schreiben, die ganz ohne Science-Fiction und Fantasy auskommen und trotzdem jeden Zuschauer, ob groß oder klein berühren. Diese Geschichten rund um die Mädchenbande ziehen den Zuschauer regelrecht in ihren Bann - auch wenn es die älteren Zuschauer wahrscheinlich nicht zugeben würden. Vivian Naefe hat auch den zweiten Teil wunderbar inszeniert und die komplette Besetzung spielt die Rollen absolut glaubhaft und überzeugend. Das schöne bei diesem Film ist, dass man die Geschichte nachvollziehen, sie verstehen kann. Das alles könnte wirklich passiert sein, ganz anders als bei Konkurrenzfilmen wie „Die wilden Kerle“ bei denen der Fantasy- Aspekt immer weiter zunimmt. „Die Wilden Hühner und die Liebe“ wollen gesehen werden und sollten auch gesehen werden, denn auch realistische Kinder-/Jugendgeschichten können den Zuschauer faszinieren.

Punkte: 9 von 10 mögl. Punkten

Autor: Daniel Fürg


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