Hairspray
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Tracy Turnblad (Nikki
Blonsky) lebt im verschlafenen
Baltimore
der 60er Jahre und ihre
einzige Leidenschaft ist
das Tanzen. Täglich schaut sie sich
im Fernsehen die „Corny Collins
Show“ an, die angesagteste TVDance-
Party der Stadt. Ihr größter
Traum ist es einmal selbst in dieser
Show auftreten zu dürfen und
Teil von ihr zu werden. Doch sie
passt einfach nicht in das Konzept
der Sendung, denn sie ist einfach
zu dick. Das stempelt sie als Außenseiterin
ab und wäre das noch
nicht genug wird sie von ihrer
ebenfalls übergewichtigen Mutter
Edna (John Travolta) immer wieder
daran erinnert. Tracy lässt sich
jedoch nicht von ihrem Wunsch
abbringen und als die Show eine
neue Tänzerin sucht nimmt sie,
allein von ihrem Vater Wilbur
(Christopher Walken) ermutigt
am Casting teil. Doch schnell wird
klar, dass Tracy hier ohne Hilfe
keine Chance hat gegen die unverschämte
Chefin des Fernsehsenders
WYZT, Velma von Tussle,
anzukämpfen. Doch dann kommt
alles plötzlich ganz anders als Tracy
auf dem Schulball die Aufmerksamkeit
von Corny Collins (James
Marsden) erweckt und ihn mit
ihren Tanzkünsten beeindrucken
kann. Er verschafft ihr einen Auftritt
in der Show und Tracy wird
über Nacht zum beliebten Star.
Kritik:
Im Jahr 1988 brachte der Filmemacher
John Waters mit New
Line Cinema den Originalfilm
„Hairspray“ in die Kinos und schuf
damit einen Comedy-Kultklassiker
mit Ricki Lake in der Hauptrolle.
Ganze 14 Jahre später, im
Jahr 2002 brachte New Line eine
Bühnenfassung der Geschichte
an den Broadway. „Hairspray: The
Musical“ wurde ein Riesenhit und
tourt auch heute noch um die
ganze Welt. Nun kommt 19 Jahre
nach dem Original ein Remake
des Films in die Kinos und wenn
man sich allein schon die Besetzungsliste
ansieht kommt man
ins Schmunzeln. John Travolta als
übergewichtige Mutter und Christopher
Walken als deren Ehemann
harmonieren perfekt auf
der Leinwand. Travolta als Frau ist
allein schon ein Besuch im Kino
wert. Große Überraschung des
Films ist die Newcomerin Nikki
Blonsky, die hier ihre erste Hauptrolle
darstellt.
Punkte: 7 von 10 mögl. Punkten
Autor: Daniel Fürg