Krass


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Inhalt:
"Krass", ist ein modernes Drama in dem die psychische Stabilität des Menschen untersucht wird.
Augusten (Joseph Cross) ist ein frühreifes Kind, sein Vater, Norman (Alec Baldwin) ist Anwalt und zum Bedauern seiner Familie Alkoholiker. Deidre (Annette Bening) träumt davon eines Tages auf einer ausverkauften Bühne ihre eigene Lyrik unter Beifall zu verlesen. Dabei gerät ihr Sohn oft in Vergessenheit, welcher sie dennoch innig liebt. Sie versucht vergeblich die Ehe durch einen ausergewöhnlichen Therapeuthen, Dr. Finch (Brian Cox) zu retten, der ihr zur Beruhigung aber erst einmal eine Valium-Therapie, in einem Hotel, verschreibt. Dadurch verändert sich die gesamte Lebenssituation von Augusten, er soll übergangsweise bei Dr. Finch einziehen, da seine Mutter eine Art spirituelle und psychische Generalüberholung für sich als Definition ihrer selbst braucht. Dies zieht sich allerdings über mehrere Monate hin, worauf er sich mehr und mehr bei Finch einlebt und Kontankt zu den anderen Familienmitgliedern aufbaut. Zu dem Klan gehören: Die Tochter und bibeltreue Hope (Gwyneth Paltrow), deren jüngere Schwester Natalie (Evan Rachel Wood) und Mrs. Finch (Jill Clayburgh) und schließlich deren Adoptivsohn Neil (Joseph Fiennes). Augusten wird sofort mit der merkwürdigen Lebensart der ‚Gemeinschaft‘ konfrontiert, deren Beziehung als eine Art Drogengesellschaft funktioniert, alle sind auf Beruhigungsmitteln und legen großen Wert auf Prophezeiungen aus dem Klo außerdem nutzen sie stets die Bibel als Entscheidungsträger. Er wird ungewollt zum Teil der Finch-Familie und als seine Mutter dann endlich wieder klar denken kann , weiß er nicht zu welcher Familie er sich zugehörig fühlt, denn die Kombination scheint undenkbar.

Kritik:
Ryan Murphy ist durchaus ein mitreisendes Drama gelungen, den Zuschauer berühren die emotionale Veränderung des Öfteren. Zusätzlich schildert der Film wie zerrüttet eine familiäre Beziehung sein kann, wenn auch die äußeren Bedingungen ideal sind. Derzeit ein Einzelstück in der Filmwelt und auf jeden Fall sehenswert.

Punkte: 9 von 10 mögl. Punkten

Autor: Friedrich Georg Streifeneder


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