Pathfinder


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Inhalt:
Als die Wikinger, 500 Jahre vor Christopher Kolumbus, Amerika entdeckten, ging es nicht gerade zimperlich zu. Sie schockten die Ureinwohner mit ihren furchteinflössenden Waffen und Rüstungen und schlugen die Unterlegenen mit brachialer Gewalt nieder. Die Indianer hatten keine Chance gegen die isländische Übermacht. Ghost (Karl Urban) kam vor vielen Jahren in einem der mächtigen Drachenboote von Island aus in die neue Welt und erlebte als kleines Kind wie seine Verwandten umgebracht werden. Allein in diesem unbekannten Land wird er von den Indianern aufgenommen und aufgezogen. Viele Jahre später trifft wieder ein Schiff mit schwer bewaffneten Wikingern ein und Ghost muss sich entscheiden ob er inzwischen zu den Indianern gehört oder tief in seinem Herzen doch noch ein wahrer Wikinger ist...

Kritik:
Regisseur Marcus Nispiel erzählt in "Pathfinder" die Geschichte eines Wikingers, der Indianer wurde und das zu einer Zeit, als Christopher Kolumbus noch nicht einmal gelebt hat. Die Wikinger waren den amerikanischen Ureinwohnern damals kriegerisch und technisch weit überlegen und aus diesem Grund bekommt man hier ein recht brutales Gemetzel zu sehen. Es verwundert kaum, dass dieser Film keine Jugendfreigabe erhalten hat. Die Handlung ist recht einfach gestrickt und so wird der Zuschauer zu keiner geistigen Höchstleistung getrieben. "Pathfinder" ist halbwegs interessantes und spannendes Popcorn-Kino, bei dem man keine allzu schwachen Nerven haben sollte, da es hier richtig zur Sache geht.

Punkte: 6 von 10 mögl. Punkten

Autor: Daniel Fürg


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