Rush Hour 3


Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte


Inhalt:
Detective Carter (Chris Tucker) und Inspector Lee (Jackie Chan) sind zurück. Dieses Mal verschlägt es die beiden in die französische Hauptstadt um dort gegen die Triaden zu kämpfen. Diese haben kürzlich die Lees Schutzperson, den Botschafter Han niedergeschossen und haben es nun auch auf dessen Tochter abgesehen. Außerdem ist da dann auch noch die mysteriöse und schöne Geneviève (Noémie Lenoir), die ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt und sie damit zu einer weiteren Zielscheibe der Triaden macht. So haben die beiden Chaos-Polizisten einiges zu tun und müssen sich nebenbei auch noch mit den französischen Gepflogenheiten und der zugehörigen Sprache herumschlagen, derer sie so gar nicht mächtig sind. Das Duo muss sich von den stinkenden Abwasserkanälen bis auf die Spitze des Eifelturms kämpfen, richtet dabei den ein oder anderen Schaden an und beendet die Story in einem fulminanten Finale.

Kritik:
Rush Hour 3“ kommt nun fast neun Jahre nach dem ersten Teil der amüsanten Polizei-Action-Komödie in die Kinos und kann neben den gewohnt actionreichen Szenen auch mit einigen guten Gags aufwarten. Wenn man einen Blick auf das Produktionsbudget von rund 140 Millionen US-Dollar wirft muss man sich jedoch fragen für was dieses ganze Geld denn eigentlich ausgegeben worden ist. Selbst der kürzlich gestartete und äusserst actionreiche „Stirb langsam 4.0“ war um einiges billiger als „Rush Hour 3“. Wenn man dann weiter recherchiert kommt man zu dem Ergebnis, dass ein Großteil des Geldes für die Schauspielergagen verwendet worden ist. Nun ja, mit so viel Geld hätte man sicherlich einen besseren Film drehen können, der auch noch mehr zu bieten hat als eine aufgewärmte Story. Leider nicht mehr als seichtes Popcorn-Kino mit guten Gags, aber dennoch ein Muss für alle „Rush Hour“-, Chris Tucker und Jackie Chan Fans, die sich halbwegs gut amüsieren möchten. Besonderes Highlight ist der Auftritt von Roman Polanski. Wenn Sie darauf achten werden Sie ihn sicherlich entdecken.

Punkte: 6 von 10 mögl. Punkten

Autor: Daniel Fürg


Normale Version - Filmkritiken - Impressum