Spuren eines Lebens


Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte


Inhalt:
Ann Grant (Vanessa Redgrave) hat ein belebtes Leben hinter sich und blickt nun stark geschwächt auf dem Sterbebett zurück. Ihre beiden Töchter (Natasha Richardson und Toni Collette) wissen, dass es jeden Moment vorbei sein könnte und so machen sie alles damit sich Ann wohlfühlt. In ihren Träumen denkt sie vor allem an eine ganz bestimmte Zeit zurück. Immer wieder erwähnt sie im Schlaf den Namen Harris, doch wer ist diese Person? Hat Ann dessen Existenz nur erfunden oder gibt es ihn wirklich? Wie sich herausstellt gibt es ihn wirklich: Ann hat ihn (Patrick Wilson) auf einer High-Society- Hochzeit in Newport kennengelernt und einige schöne Stunden mit ihm verbracht, die sie nie wieder vergessen konnte.

Kritik:
Bei Filmen, die immer wieder zwischen verschiedenen Zeiten hin und her schalten kann man schnell den Überblick verlieren, wenn diese Zeitwechsel nicht gut genug umgesetzt worden sind. Leider ist das sehr häufig der Fall und da freut es sehr, dass „Spuren eines Lebens“ diesbezüglich eine Ausnahme darstellt. Hier weiß man immer in welcher Zeit sich die Bilder gerade abspielen. Die Story rund um die alte Dame, die ihr Leben an sich vorbeiziehen sieht ist sehr gut von der Romanvorlage auf die Leinwand transferiert worden. Vor allem die Emotionen werden dem Zuschauer sehr nahegebracht und von diesen gibt es hier glücklicherweise nicht zu wenig. Schauspielerisch gesehen kann man eigentlich nichts negatives sagen. Der Film ist ideal für ruhige Wintertage an denen man am besten nichts von Action- oder Horrorfilmen sehen möchte.

Punkte: 8 von 10 mögl. Punkten

Autor: Daniel Fürg


Normale Version - Filmkritiken - Impressum