Step Up to the Streets
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Inhalt:
Auf dem harten Pflaster Baltimores versucht die hübsche Andie (Briana Evigan) mit der Street Dance Crew „410“ sich einen Namen zu machen. Um an Bekanntheitsgrad zu gewinnen ziehen sie oft illegale Performances durch. Sarah, die Freundin ihrer toten Mutter droht damit sie aus dem Haus zu werfen, wenn sie nicht wieder zur Schule geht. Ein Freund legt ein gutes Wort bei Sarah ein und schlägt ihr die MSA, eine renommierte Tanzschule vor, bei der Andie dann auch zum Vortanzen erscheint. Der Schulleiter würgt ihre Performance nach wenigen Moves ab, doch dank Chase (Robert Hoffman), dem Bruder des Schulleiters, der ihr hilft, bekommt sie doch noch eine Chance. Im ersten Training versagt sie vollkommen und bekommt deshalb eigens vom Schulleiter Nachhilfe in Ballet, zu ihrem Leidwesen nachmittags. Infolge dessen verpasst sie die Street Dance Trainings mit der „410“ woraufhin sie der Captain aus dem Team wirft. Vollkommen am Boden zerstört schlägt Chase ihr vor eine eigene Tanzcrew zu gründen. Zuerst belächelt sie ihn, doch schlussendlich willigt sie ein. Aus einer Auswahl von Schülern der MSA, die durch ihr außergewöhnliches Talent eigentlich zu Außenseitern geworden sind stellt sich Andie ihr eigenes Team zusammen. Nachdem sie sich bei ihrem ersten Auftritt bis auf die Knochen blamieren üben sie noch härter, durch Rückschläge lassen sie sich nicht aufhalten. Und als es für sie vollkommen dunkel aussieht sind es sie selbst, die als strahlendes Licht am Horizont aufgehen.
Kritik:
Der Regisseur Jon M. Chu hat mit „Step Up to the Streets“ ein wahres Meisterwerk des Tanzes vollbracht. Die Harmonie zwischen den Figuren stimmt bis ins letzte Detail, nicht zuletzt durch das schaupielerische Talent von Briana Evigan (Andie) und Robert Hoffman (Chase). Ein typischer Fall des American Dream, kein Wunder, dass Teil 1 des Films am ersten Wochenende 21 Mio US Dollar einspielte und sogar in Deutschland über 700.000 Besucher in die Kinos lockte. „Step Up to the Streets“ wird mindestens genauso ein Gassenhauer wie sein Vorgänger. Die jungen Schauspieler tanzen zu nicht minder jungen und frischen Beats von Missy Elliott bis Danity Kane. Der Film zeigt, dass man nur mit genügend Anstrengung und Engagement jedes Hindernis überwinden und seinen Mann, hier wohl eher „seine Frau“, stehen kann. Die Choreographien verbinden mutig Street Style mit klassischem Ballet, Steppeinlagen und Hip Hop, ohne Angst vor Stilbruch. Alles in allem lenkt es gut davon ab dass der Film die reinste Fleischbeschau ist, was allerdings nicht negativ zu werten ist, da man sich oft die Finger lecken könnte.
Punkte: 8 von 10 mögl. Punkten
Autor: Caren Berger